Wenn Sie an Diabetes leiden, verarbeitet Ihr Körper Zucker nicht richtig. Ein hoher Blutzuckerspiegel kann Blutgefäße in der Netzhaut schädigen. Diese Schäden werden als diabetische Retinopathie bezeichnet. Über lange Zeit unbehandelt kann sie zu Sehbehinderungen und Blindheit führen.

Was ist die Netzhaut?

Die Netzhaut ist der lichtempfindliche Film hinten am Augapfel, der für das Sehen verantwortlich ist. Sie wandelt Bilder in elektrische Impulse um, die vom optischen Nerv ans Gehirn weitergeleitet werden.

Typen der diabetischen Retinopathie

Bei der diabetischen Retinopathie können die beschädigten, abnormalen Blutgefäße auf zwei Arten Sehverlust verursachen:

  • Fragile, abnormale Blutgefäße wachsen in den Glaskörper des Auges. Diese Blutgefäße können platzen und bluten in das Auge. Bleiben Sie über längere Zeit unbehandelt, können sie weitere Schäden verursachen und zu vollständiger Blindheit führen. Dies wird proliferative Retinopathie genannt und stellt das fortgeschrittene Stadium der Krankheit dar.
  • Flüssigkeit kann in das Zentrum der Makula auslaufen. Die Makula ist der Teil der Netzhaut, wo scharfe, fokussierte Sicht erzeugt wird. Diese Flüssigkeit lässt die Makula anschwellen, was zu einer fortschreitenden Verschlechterung des feinen, detaillierten Sehens führt. Im Laufe der Zeit tritt ein allmählicher, unumkehrbarer Sehverlust ein. Dieser Zustand wird als diabetisches Makulaödem (DMÖ) bezeichnet und ist die häufigste Form der diabetischen Retinopathie.

Risikofaktoren

Patienten, die an Diabetes leiden, haben ein erhöhtes Risiko, ein DMÖ zu entwickeln. Um das Sehvermögen zu erhalten und das Fortschreiten des DMÖ zu verhindern, muss die Kontrolle über den Blutzuckerspiegel, den Blutdruck und den Cholesterinspiegel im Blut übernommen werden.

Die folgende Liste enthält einige der Faktoren, die zu einem erhöhten Risiko für DMÖ führen.

  • Dauer der Erkrankung – je länger Sie Diabetes haben, desto größer ist das Risiko für DMÖ. Im Durchschnitt betrifft DMÖ bis zu 30% der Menschen, die seit 20 Jahren oder länger Diabetes haben.
  • Schlechte Kontrolle Ihres Blutzuckerspiegels
  • Bluthochdruck
  • Hoher Cholesterinspiegel
  • Schwangerschaft
  • Rauchen

Netzhautverjüngung

Retinal Rejuvenation Therapy (2RT®) ist einer der neuesten Fortschritte in der Behandlung von Netzhauterkrankungen.

Als nicht thermische, laserbasierte Therapie verwendet 2RT® Laserenergie im Nanosekundenbereich durch ein von Ellex entwickeltes Strahlenprofil. Die Energie stimuliert eine natürliche, biologische Heilungsreaktion im Auge, um die Makulafunktion und -erscheinung zu erhalten und/ oder zu verbessern und dadurch den Krankheitsverlauf zu verlangsamen. Dieser bahnbrechende Behandlungsansatz behält den therapeutischen Nutzen der lasergestützten Therapie bei und beseitigt die thermischen Gewebeschäden, die bei der herkömmlichen retinalen Photokoagulationsbehandlung auftreten.

2RT® hat eine CE-Kennzeichnung (EU-Verordnung) und ist im Australischen Register für therapeutische Güter (ARTG) mit der Indikation für frühe AMD aufgenommen worden, bei der es bilaterale Verbesserung in Makulafunktion und -erscheinung erzeugen kann. 2RT® hat auch die CE-Kennzeichnung und US-FDA-Freigabe (Food and Drug Administration, 510 k) für die Behandlung des klinisch signifikanten Makulaödems (DMÖ).