Arbeitspapiere und technische Hinweise

Auswahl der Wellenlänge bei retinaler Photokoagulation

Wellenlängen, die schlecht vom makularen Xanthophyll aber gut von Melanin im RPE und in der Aderhaut und von Hämoglobin absorbiert werden, sind am effektivsten bei retinaler Photokoagulation. Die grüne Wellenlänge, mit minimaler Absorbtion in Xanthophyll und starker Absorbtion in Melanin und Hämoglobin, galt lange als Goldstandard in der Netzhautbehandlung. Jedoch gibt es Einschränkungen beim Einsatz der grünen Wellenlänge zur Netzhautbehandlung. Lesen Sie das Arbeitspapier, um mehr über die Bedeutung und Anwendung der gelben (561-577 nm) und roten (659-670 nm) Wellenlängen zu erfahren.

Die gelbe Wellenlänge – Hohe Leistung mit wenig Kollateralschaden

Netzhaut-Spezialist Dr. David Dyer, Retina Associates, Missouri, USA, erklärt, dass bei der Behandlung im makularen Pigmentbereich die 561 nm gelbe Wellenlänge einen vorhersehbaren, kontrollierten Burn erzeugt – besser als die traditionelle 514/ 532 nm grüne Wellenlänge und resultiert damit in weniger Skotombildung. Es wird eine präzisere Kontrolle bei der Interaktion zwischen Laserstrahl und Gewebe ermöglicht.